Oho, es geht los!!
Habt Ihr alle Euer Partyhütchen auf ? Ja? Na dann lehnt Euch zurück, schenkt Euch einen frischen Tee/Kaffee ein und genießt den heutigen Beitrag von der lieben Steffi.
Die liebe Sindy hat Geburtstag!
Erstmal also /*Alles, Alles Liebe undGute!*/
Und da ich nicht wirklich in ihrer Nähe wohne, um persönlich zu gratulieren, freut es mich umso mehr, mit einem kleinen Gastbeitrag zu Sindys Blog-Geburtstagsparty beitragen zu können!
Ich möchte euch gerne zeigen, wie man mit Linoldruck ganz leicht persönliche Geburtstagskarten gestalten kann.
Dafür braucht man:
eine Linolplatte,
Linolschnitzwerkzeug,
Linoldruckfarbe (wasserlöslich)
eine Walze zum Auftragen der Farbe und eine harte Unterlage,
(fertige) „leere“ Postkarten (oder Fotokarton in der gewünschten Größe
(z.B. 14,8cm x 10,6cm für eine „normale“ Postkartengröße), man kann die
Karten ja auch selbst ausschneiden),
Papier und weichen Bleistift für den Entwurf, einen hellen Buntstift
Als erstes habe ich einen Entwurf meines Motivs in der gewünschten Größe gezeichnet. Wenn der Entwurf fertig ist, muss er auf die Linolplatte übertragen werden. Ob meine Methode da sehr professionell ist, bezweifle ich, aber so hab ich's gemacht:
Als erstes hab ich alle Linien mit einem weichen (!) Bleistift nachgezogen. Da das Motiv (v.a. die Schrift!) für das Drucken spiegelverkehrt sein muss, brauchte ich es von der Rückseite. Also hab
ich einfach mein Blatt umgedreht und die durchscheinenden Linien nachgezogen. Besonders gut geht das, wenn man das Papier gegen eine Fensterscheibe hält, dann sind alle Linien gut sichtbar.
Nun wird das Papier auf die Linolplatte gelegt, und zwar so, dass dich die spiegelverkehrte Seite ansieht. Mit einem Bleistift hab ich wieder alle Linien nachgezogen. Weil ich auf der anderen Seite des Papiers, also auf der, die jetzt die Linolplatte anschaut, ja vorher auch alles mit einem weichen Bleistift nachgezeichnet hatte, werden diese Linien jetzt durchgedruckt, d.h. es ergibt sich ein schwach sichtbarer, grau-glänzender (Bleistift eben) Abdruck auf der Linolplatte. (Man sieht die Linien eventuell besser, wenn man schief auf die Platte schaut.)
Diese Linien hab ich jetzt mit einem weißen (hellen) Buntstift nachgezogen, damit sie beim Schnitzen auch gut sichtbar sind.
Beim Schnitzen arbeite ich immer erst mit einer sehr feinen Klinge die Details heraus. Größere Flächen können mit einem breiteren Messer schneller frei geschnitzt werden. Grundsätzlich gilt, das, was am fertigen Druck zu sehen sein soll, muss erhaben bleiben, der Rest wird weg geschnippelt. Außerdem immer vom Körper weg arbeiten und gut aufpassen! :-) (Ich schneide mich fast immer mindestens einmal...)
Jetzt geht es schon ans Drucken! Am besten machst du erst einmal einen Probedruck, um zu sehen, ob dein Motiv auch wie gewünscht aussieht bzw. ob du an manchen Stellen noch etwas weg schnitzen musst. Zum Einfärben der Linolplatte wird eine kleine „Portion“ der Druckfarbe auf eine harte Unterlage gegeben. Mit der Druckwalze ein paar Mal darüber rollen, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat. Mit der eingefärbten Walze nun über die Linolplatte rollen und so die Farbe gleichmäßig und nicht zu dick auftragen.
Die Linolplatte wird nun auf das Papier gestürzt. Drücke sie ganz fest mit beiden Händen auf das Papier und streiche ein paar Mal darüber. Natürlich könntest du auch eine Druckerpresse verwenden, aber so eine besitze ich leider nicht. Wenn die Motive nicht zu groß sind, lassen sich aber auch mit der „Hand-Press“-Methode gute Ergebnisse erzielen. Hebe dann die Linolplatte vorsichtig wieder an – und schon kann das Ergebnis bewundert werden!
Den Druck gut trocknen lassen!
Es macht auch Spaß, mit verschiedenen Druckfarben zu experimentieren oder auf unterschiedliche/ verschieden farbige Papiere zu drucken. Auch verschieden rauhe/strukturierte bzw. glatte Papiere führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Kein Druck wird jedenfalls genau aussehen wie der andere!
Deine geschnitzten Vorlagen kannst du immer wieder verwenden! Nach Gebrauch lässt sich die Druckfarbe ganz leicht mit Wasser abwaschen. Die Linolplatten dann gut abtrocknen und für das nächste Mal aufbewahren. Ich lege sie nach dem Waschen, wobei sie sich etwas verziehen, immer für
ein paar Tage unter ein schweres Buch, damit sie wieder plan werden.
So, und weil zu einem Geburtstag ja auch Geschenke gehören, stelle ich ein Set aus zwei von mir gedruckten Geburtstagskarten + Briefumschläge für eine Verlosung zur Verfügung!
Viel Glück beim Gewinnspiel und viel Spaß beim Drucken!
Und nochmal:
HAPPY BIRTHDAY!!!
Liebe Steffi, ich danke Dir von Herzen für diesen tollen Beitrag und freue mich riesig, dass meine Leser diese tollen Karten gewinnen können!!
Um in den Lostopf zu springen, hinterlasst einfach bis zum 26. Januar 23:59 Uhr einen Kommentar! Ich freue mich, wenn Ihr Euch als regelmäßiger Leser eintragt, das hat aber keine Auswirkung auf die Gewinnchancen ..
Viel Glück und bis morgen. Da geht sie weiter, die Sause ..