Donnerstag, 27. September 2012

Buchvorstellung: Design-it-yourself Clothes: Patternmaking simplified

Da mein Post zum selbst konstruierten Shirt viele Fragen aufgeworfen hat, stelle ich Euch heute das Buch "Design-it-yourself Clothes - Patternmaking simplified" genauer vor. Dabei solltet ihr aber beachten, dass ich das Buch gerade erst entdeckt habe und ich womöglich nach einem Projekt noch keine abgerundete Meinung abgeben kann.


Das Bucht ist klar struktiert: Shirt-, Blusen-, Rock-, Kleid und Hosenschnitte (also alles was man braucht) werden jeweils als Basisschnitt erarbeitet und dann mehrfach in verschieden Modelle verändert. Damit erschließt sich wundervoll, was man aus dem perfekt passenden Basis-Schnitt alles machen kann.

Im ersten Schritt nimmt man 24 Maße ab, anhand dieser die Schnitte dann gezeichnet werden.


Das Konstruieren selbst wird mit viel Text und wenigen Bildern erklärt. Womöglich braucht es nicht mehr, aber da ich mehr der visuelle Typ bin, hätte ich mir für den ersten Versuch mehr detaillierte Bilder gewünscht. Jetzt nach den ersten Erfahrungen reichen die Bilder aus.

Ein einfaches Shirt besteht letztendlich aus Schulterbreite, Brustumfang, Taille und Hüfte und deren Abstand zueinander. Alle Umfangsmaße werden halbiert und als Schnitt, der dann später im Stoffbruch zugeschnitten wird, zusammengesetzt. Dann noch die Ausschnitttiefe bestimmen und die einzelnen Maße/Punkte verbinden, fertig. Eigentlich ganz einfach ...



Komplizierter wurde es dann bei der Konstruktion der Armausschnitte und der Ärmel selbst. Beim Ärmel spielten Bizeps- und Handgelenksumfang und deren Abstand zueinander eine Rolle. Bis hierher auch noch ganz einfach.


Aber dann sollte man die Armkugel selbst zeichnen. Ein schönes gleichmäßiges "S". Mh .. Ich fand das sehr schwierig (und am Ende passte es ja gerade da gar nicht), aber vielleicht fehlt mir dazu einfach die Erfahrung? Nachdem der erste Versuch fehl schlug, nahm ich den Armausschnitt von einem passenden Kaufshirt ab, verringerte noch ein bissschen die Weite des Shirts und erhielt den perfekt passenden Shirt-Schnitt.


Jetzt, da der Schnitt fertig ist, wird es für mich erst so richtig interessant. Denn nun werden verschiedene Beispiele vorgestellt, die alle auf diesem Schnitt beruhen.

Wie hier mit Passe.


 Oder eine Tunika, die aus dem Blusen-Basisschnitt abgeleitet wird.


Mein persönlicher Favorit ist dieses Kleid! Erinnert Ihr Euch an das Wohlfühl-Punkte-Kleid? Der Schnitt kommt dem sehr nahe und sieht auch so urgemütlich aus.



Das Kleid basiert auf einem anderen Schnitt, der im Buch konstruiert wurde, welchem wiederrum der Basis-Blusen-Schnitt zugrunde lag. Ich werde mich also nach und nach an das Wohlfühlkleid rantasten und Euch gern am Entstehungsprozesse teilhaben lassen.


Und nun zur entscheidenen Frage: Würde ich das Buch weiterempfehlen?

Ehrlich gesagt, ist diese Frage nach nur einem Projekt schwer zu beantworten. Der Start mit dem Buch war zwar ziemlich holprig (obwohl z.B. Laura keine Probleme mit dem Shirtschnitt hatte), aber ich habe auch viel gelernt. Nun reizen mich die Variationsmöglichkeiten so sehr, dass ich einfach dranbleiben muss. Und eine perfekt passende Hose steht ja auch schon lange auf meiner Liste ..

Aus heutiger Sicht würde ich es empfehlen und im gleichen Atemzug darauf hinweisen, dass der erste Versuch nicht unbedingt das Top-Ergebnis liefern muss. Vielleicht ist es dann eher etwas für Fortgeschrittene Hobbynäherinnen!? Ich denke, es ist durchaus hilfreich, schon einige Schnitte probiert zu haben und zu wissen, wo die eigenen "Problemzonen" in Bezug auf Konfektionsschnitte liegen.

Mittwoch, 26. September 2012

Blumiger MMM

Ich liebe den Herbst! Dafür, dass die Sonne zusammen mit der kühleren Luft zum Parkbanksitzen einlädt, ohne, dass man gleich zerinnt, und dafür, dass man all die Sommersachen noch immer tragen kann. Zum Beispiel in Kombination mit einer farbenfrohen leichten Strickjacke.

Mein Blümchen-Shirt vom Mai zeigt wie es geht. Es ist perfekt mit brauner oder senfgelber Strickjacke kombinierbar und kann im warmen Büro auch gut pur getragen werden.


Seit Mai hat sich aber viel getan. Irgendwann hat mich der abstehende Kragen wirklich so sehr genervt, dass ich nochmals zwei Stunden investierte und ihn (fast) bezwang. Professionell genäht sieht das zwar nicht (mehr) aus, aber es steht auch nichts mehr ab. Zwar passte der Kopf dann nicht mehr durch die Öffnung, aber die Kam-Snaps lösten auch dieses Problem souverän.

Nun zieren zwei schöne rote Knöpfe den hinteren Kragen und sehen gar nicht mal so schlecht aus.


Das Shirt ist etwas eng geraten, ich trage es aber trotzdem sehr sehr gern. Ich mag die Form und die Weite. Beides werde ich demnächst mit meinem Basis-Shirtschnitt kombinieren und hoffentlich ein weniger einengendes Modell hinbekommen.

Und jetzt noch meine Meinung zu den MMM-Regeln: Ich schließe mich dem Gesagten an. Die Aktion richtet sich an Blogger, die für sich selbst etwas nähen und wenn man sich dann beim MMM verlinkt, finde auch ich es am schönsten, wenn man das Modell an der Frau bewundern kann. Mir bringt es nichts, das Kleidungsstück auf dem Bügel zu sehen. Daraus kann ich mir keine Details nehmen. Und Catherine hat recht, wer sich nicht damit identifizieren kann, der findet im der Bloggerwelt zig andere Aktionen, bei denen man einfach zeigen, was man bastelt oder näht. Beim MMM geht es nun mal darum, andere zu inspirieren und ich finde es gut, dass es Regeln dafür gibt und den MMM davor bewahrt, zugemüllt zu werden.

Dementsprechend erwartungsvoll schaue ich gleich rüber den den MMM-Teilnehmern und lasse mich inspirieren. Vielleicht sind ja auch noch ein paar schöne Basic-Sachen dabei?

Dienstag, 25. September 2012

CreaDienstag und der erste selbst konstruierte Shirt-Schnitt

Wie gestern schon angekündigt, muss ich Euch unbedingt noch von meinem ersten selbst konstruierten Shirt erzählen.

Aus einer Laune heraus habe ich mir letzte Woche das Buch Design-it-yourself Clothes: Patternmaking simplified bestellt. Schon lange stand es auf meiner Liste, wurde auch schon von Laura mehrmals empfohlen, aber irgendwie traute ich mich nicht so richtig an das Thema ran.

Doch, als ich dann das Buch aufschlug, wusste ich, was ich am Wochenende machen würde: Endlich DAS Shirt konstruieren. Hoch motiviert ließ ich mich vom liebsten Mann ausmessen. 24 Maße wurden genommen und notiert.



Dann ging es ans Zeichnen. Vorderteil, Rückteil und die Ärmel. Die einzelnen Schritte werden sehr gut erläutert und sind auch trotz der englischen Sprache sehr gut zu verstehen. Das einzige, was wohl etwas Übung erfordert, ist das Freihandzeichnen der Armausschnitte und der Armkugeln. Das habe ich probiert und fand aber gleich, dass das irgendwie merkwürdig ausssah.

Das erste Probeshirt aus einem vermeintlich ungeliebtem beige-gelbem Jersey (so ein schöner Fehlkauf übers Internet) war dann auch alles andere als zufriedenstellend.


Die Armausschnitte passten überhaupt nicht und das Shirt war merkwürdigerweise zwei Nummern zu groß. Außer die Ärmel, die waren eine Nummer zu klein. Mh .. 1. Versuch = fehlgeschlagen.

Also nahm ich ein passendes gekauftes Shirt, legte es auf meinen Schnitt und markierte die Änderungen. Vor allem im Bereich der Armausschnitte und dem Dekolleté gab es große Abweichungen. Brustumfang, Taille und Hüfte verkleinerte ich nur, da stimmten zumindest die Proportionen.

Und dann no risk no fun, schnitt ich gleich anhand des neuen Schnittes den Punkte-Stoff zu und nähte daraus in großen Stichen das Shirt zusammen. Denn ab da zählten nur noch Ergebnisse. Ich wollte endlich wissen, ob der Schnitt nun passt.

Und was soll ich sagen, er passt tatsächlich. Selbst im oberen Rücken und im Hohlkreuz, wo ich immer (!) Schnittprobleme habe, liegt alles so, wie es sein sollte. PERFEKT. Oder naja, nahezu .. Es gibt noch eine störende Falte vorn am Armausschnitt, kurz über der Brust, aber die werde ich auch noch in die Knie zwingen!


Mein erstes passendes Shirt! Ich freu mich so und schmiede fleißig Pläne, wie ich damit das Problem mit den fehlenden Basics angehen kann.

Heute werde ich noch den Saum nähen und mich dann mit dem gleichen, leicht vergrößertem Schnitt an die orangefarbene Strickjacke wagen. Leider werde ich das nicht bis morgen schaffen .. Aber dafür wird's nächste Woche umso schöner!

Mit dem Shirt reihe ich mich aber heute schon einmal beim CreaDienstag ein und geh gleich mal schauen, woran die anderen Kreativen heute werkeln.

PS: Wenn Ihr Euch für nähere Details zum Entstehen des Schnitts interessiert, sagt einfach Bescheid, ich versuche dann einen eigenen Beitrag dazu zu schreiben.

Montag, 24. September 2012

Sewing Duet - Die Stoffwahl

Die Stoffwahl ist doch immer das schwierigste an einem Nähprojekt, oder?
Nunja, wahrscheinlich nur dann, wenn man beim Stoffkauf auf Internetangebote angewiesen ist, wie ich. Den Stoff vor dem Kauf nicht gespürt zu haben, ist für mich jedesmal die Hölle. Deswegen kann ich auch nur ganz ganz schwer teuren Stoff über das Internet beziehen. Was, wenn er dann so überhaupt nicht meinen Vorstellungen entspricht? Rückgabe ist ja leider nicht möglich ..

Und so zog sich auch die Stoffwahl für den Blazer in die Länge. Beim örtlichen Stoffdealer durfte ich zwar fühlen, aber 25 Euro pro Meter für meinen ersten Blazer (trotz professioneller Anleitung) erschien mir dann doch etwas zu riskant.

Da fiel mir ein, dass schon einige Nähblogger (ich weiß leider nicht mehr wer ..) bei "Pretty Woman Leipzig" bestellt hatten. Also stöberte ich dort ein wenig demotiviert, aufgrund der schlechten Beispielbilder, und blieb doch tatsächlich bei einem braunen Anzugstoff mit Fischgrätenmuster für 4 Euro pro Meter hängen.

Bild via ebay

Kann ein Stoff bei einem solch niedrigen Preis qualitativ hochwertig sein? Ich beschloss, das Risiko einzugehen und wurde nicht enttäuscht. Der Stoff fühlt sich an wie 25 Euro pro Meter und ist wirklich extrem knitterarm, wie auch bei ebay beschrieben. Was will man mehr?

Das Futter werde ich einfarbig wählen. Vielleicht in einem schönen kräftigen Rot? Und dann noch selbst bedrucken? Klingt nach einem guten Plan! Bei den Knöpfen tu' ich mir noch schwer .. Die werde ich spontan kaufen, wenn der Blazer schon fast fertig ist. Das ist so ähnlich, wie Kleidung für ein ungeborenes Baby kaufen .. Das konnte ich auch nicht. Ich brauche für auffällige Details erst eine Art Beziehung zu dem Kleidungsstück und muss eine Ahnung davon haben, wie es fertig aussehen wird. Irgendwann werden die Knöpfe dann einfach da sein und passen.

Ich bin ein wenig neidisch, dass Catrin schon so viel zu erzählen hat, muss ich doch noch immer eine Woche auf den Beginn meines Kurses warten. Aber gut, dass das so ist, ich hätte in meinem Wahn den Stoff wahrscheinlich schon vorher mit meinen üblichen Zugaben zugeschnitten und mich dann geärgert. Nun bin ich gespannt, welche Zugaben mir meine Nählehrerin empfehlen wird und ob ich ebenso zufrieden sein werde. Schaut doch mal bei Catrin vorbei, sie hat fleißig mitgeschrieben und gibt die wertvollen Tipps gern an Euch weiter!


Diese Woche muss ich Euch dann unbedingt noch von meinem ersten selbst konstruierten T-Shirt-Schnitt erzählen. Ich habe meine ganze freie Zeit am Wochenende investiert und konnte gestern überglücklich mein erstes nahezu perfekt passendes Shirt anprobieren. Yeah! Alle Details dazu spätestens am Mittwoch!! Ich bin schon ganz aufgeregt ..

Donnerstag, 20. September 2012

Inspiration für das nächste Me-Made-Outfit

Nach fast einem Jahr aktivem Me-Made-Nähens habe ich nun meinen Kleiderschrank mit genügend Kleidern, -Oberteilen und -Röcken aufgestockt, dass ich jeden Tag etwas Selbstgenähtes anziehen kann. Nunja, eigentlich heißt es "könnte". Zur Zeit fällt es mir sehr sehr schwer, meine Sachen zu tragen, da ich bei Schnitt- und Stoffwahl zu viel auf das einzelne Teil und zu wenig auf die Kompatibilität zu meinem bestehenden Kleidungsfundus geachtet habe. Und vor allem habe ich immer besondere Teile genäht, Basics, die man einfach kombinieren könnte, gibt es fast gar nicht. Nun habe ich also schöne und besondere Me-Made-Sachen, muss aber in den Kombinationsmöglichkeiten so viele Abstriche machen, dass manch Oberteil viel zu lange auf den nächsten Ausflug warten muss.

Es scheint, als ob ich nun wirklich im nächsten Schritt angekommen bin, nicht nur mit selbstgenähten Einzelteilen meinen Kleiderschrank aufzuwerten, sondern meinen Kleiderschrank nun ausschließlich mit Me-Made-Sachen zu füllen.

Mein Vorsatz für das nächste Näh-Jahr: 
Zu einem Kleidungsstück immer noch ein Kombinierendes dazunähen und mehr auf die Basics mit einfachen Mustern und Schnitten konzentrieren. Und generell natürlich, mehr den aktuellen Fundus im Blick haben!

In diesem Sinne habe ich mich in den letzten Wochen ein wenig auf pinterest ausgetobt und verschiedene Outfits und Nähanleitungen/Schnitte zusammengesucht, die ich gern für Herbst und Winter umsetzen würde. Immer in Kombination mit einem anderen Kleidungsstück.

Am besten gefällt mir gerade diese Kombination:


Inspirationsquellen: Outfit,  Schnitt, Stoffe über dawanda

Ein einfaches dunkelblaues Shirt mit größeren weißen Punkten, eine orangefarbene Strickjacke und eine einfache schmale Jeans oder schwarze Hose. Das sind Basics, die mit der farbenfrohen Strickjacke so wunderbar leuchten und ein bisschen gute Laune in kaltes, nasses Herbstwetter bringen. Im Fundus befindet sich auch noch eine senfgelbe Strickjacke. Dunkelblau und senfgelb, jep, das passt!

Die Stoffe sind bereits auf dem Weg zu mir. Dawanda ist da ein wahre Fundgrube! Die "Strick"jacke werde ich aus leichtem Jersey nähen. Orangefarbenen Strickstoff habe ich leider nicht gefunden .. Den Schnitt werde ich von einer bestehenden Strickjacek abnehmen. Das sollte kein großes Problem sein.

Bei dem Shirt bin ich mir noch unsicher. Mir gefällt die Variante mit Knopfleiste und normalem Kragen gut, aber ein Bubikragen würde sicherlich auch gut dazu passen. Einen Schnitt für ein normales Shirt habe ich noch zu Hause. Die Anleitung für den Bubikragen findet sich bei Laura.

Alternativ überlege ich, das Shirt mit solch einem Kragen/Ausschnitt und schräger Naht zu nähen. Die "Klappen" würde ich dann festnähen, dass sie bei Jersey nicht so "labberig rumhängen". Hat bestimmt was, wenn der Ausschnitt mal anders als gewöhnlich aussieht. Und mehr eckig als rund ..

Pulli Rotterdam

Mal sehen, ob ich das Outfit bis zum nächsten Mittwoch umsetzen kann. Dann zeige ich Euch, für welche Schnitte ich mich, warum, weshalb, wieso entschieden habe!

Wie ist das eigentlich bei Euch? 
Plant Ihr Eure Me-Made-Kleidung und schaut auch auf genügend Basics oder lasst Ihr Euch, so wie ich, von tollen Schnitten und Stoffen verführen?

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt!

Mittwoch, 19. September 2012

MMM mit dem festgenähtem Wasserfall

Da ist es nun, das Wasserfall-Shirt mit festgenähtem Wasserfall. Unsere Beziehung begann ganz hoffnungsvoll, denn 80% des Shirts waren innerhalb einer Stunde (inkl. Schnittübertrag auf Folie und Zuschnitt) erledigt. Dann ging es an das Festnähen des Wasserfallkragens. Daran habe ich eine Ewigkeit gefummelt, bis alle Falten des Jerseys einigermaßen gleichmäßig und unauffällig fielen. Perfekt ist es noch immer nicht, aber das fällt wahrscheinlich nur mir auf. Denn Dank der Raffungen sind so viele gewollte Falten zu sehen, dass die ungewollten gar nicht so ins Gewicht fallen.. Da wäre ein Blusenstoff wohl doch besser gewesen. Oder vielleicht gerade nicht?


Jedenfalls trage ich das Shirt wirklich sehr sehr gern und liebe vor allem die Falten über den Bauch. Die geben dem Modell eine gewisse Lockerheit und das Shirt ist damit für alle Tagesstimmungen geeignet.


Und wie das mit mir und Burda immer so ist, musste ich am oberen Rücken wieder jede Menge Stoff wegnehmen. Das war aber gar nicht so kompliziert, weil das Rückenteil hier aus zwei Teilen besteht. Ich habe dann die Mittelnaht im oberen Teil einfach etwas enger genäht und fertig. Vielleicht sollte ich nur noch Shirts nähen, bei denen das Rückenteil aus zwei Teilen besteht?

Schnitt: Wasserfall-Shirt aus der aktuellen Burda
Stoff: Retro-Jersey von dawanda 
Kosten: 14 Euro
Fertigungsdauer: 4Std
Änderungen: die üblichen Burda-Anpassungen
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Bestimmt. Hier liegt noch ein schöner Jersey, der auch zu diesem Schnitt passt.

Die anderen MeMade-Damen versammeln sich heute wieder beim MeMadeMittwoch.

Montag, 17. September 2012

Sewing Duet mit ::stoffbüro::

Es war einmal ein Email-Austausch. Thema: Slow-Fashion. Ein Gedanke, sich Zeit beim Nähen zu lassen und sich dadurch einzigartige Kleidung zu schaffen. Ein Satz ließ mich aufhorchen:

"In diesem Sinne habe ich mich nun auch mal für einen Nähkurs angemeldet, wo ich einen Blazer nähen möchte. Nicht sowas Schickes, eher sportlich, für jeden Tag, und waschmaschinengeeignet."

Nähkurs? Blazer? Das gibt es ja nicht .. Auch ich hatte mich gerade für einen Nähkurs angemeldet und plante ebenfalls einen alltagstauglichen Blazer zu nähen. Es gingen noch liebste Mails hin und her und am Ende entstand ein gemeinsames Projekt: Das "Sewing Duet" mit Catrin alias dem :: stoffbüro :: und mir.



Was genau das heißen soll?
Wir, Catrin und ich, werden in unseren Nähkursen einen Blazer nähen und haben uns überlegt, Euch wöchentlich an all unseren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Was waren die ursprünglichen Pläne und was sagt die Leiterin unseres Nähkurses dazu? Wie ging das nochmal mit dem Futter einnähen? Und wie bleibt der Kragen so schön in Form? Eben all diese Fragen, die sich ohne praktische Anleitung manchmal einfach nicht erschließen wollen. Da wir natürlich nicht sofort zu Profis werden, nur weil wir mal eben einen Nähkurs besuchen, werden wir zusätzlich zu unseren Erfahrungen einschlägige Tutorials raussuchen und vom Entstehungsprozess extra viele Bilder machen.


Während Catrin mit ihrem Schnitt in eine ganz klassiche Richtung geht, fiel mir letzte Woche dieses schöne Modell in die Hände:


via Burdastyle

Ein Schnitt, 2 Varianten, verspielt und ein wenig retro. Genau das, was ich gesucht hatte.


Catrins Kurs startet nun schon am Mittwoch dieser Woche, meiner dann am 2. Oktober. Ich bin schon ganz gespannt, was sie nach dem ersten Termin erzählen wird und ob meine Erfahrungen ähnlich oder ganz anders sein werden. Ich muss nun erst einmal einen passenden Stoff finden und erzähle Euch dann nächste Woche, was daraus geworden ist.

Wir freuen uns, wenn Ihr Lust habt, unser "Sewing Duet" ein wenig zu verfolgen und wenn wir Euch vielleicht die ein oder andere offen Frage beantworten können. Wenn Ihr spontan Lust habt, nun einen Blazer zu nähen oder vielleicht auch gerade in einem Nähkurs steckt, sagt uns doch einfach Bescheid. Jeder Austausch ist uns herzlich willkommen!

Habt einen schönen Start in die neue Woche und bis bald!

Freitag, 14. September 2012

Die Dachdecker Part IV - und noch keine Ende in Sicht

Heute hätte ich ja gern einen vierten abschließenden Teil der Dachdecker gepostet, aber denen scheint es wie mir beim Nähen zu gehen: am Anfang gibt man richtig Gas, bekommt schnell ein akzeptables Ergebnis hin (80%) und wenn es dann um die letzten Restaufgaben geht (20%), braucht man dafür nochmal so lang. Seufz. Sie sind also noch immer nicht fertig und auch, wenn versprochen war, dass sie Donnerstag/Freitag nochmals auftauchen, die Restarbeiten durchführen, aufräumen und danach Ruhe ist. Nicht, dass uns das groß stören würde, es ist alles dicht etc., aber ich würde schon gern das Thema abhaken. Hoffen wir also auf nächste Woche ..

Der Blick zum Dach aus dem Innenhof aber gefällt mir schon richtig gut. Das Dach ist gedeckt, die neuen Dachfenster sind drin und der Anbau ist fertig und dicht. Nächstes Wochenende setzt der liebste Mann die 4 Fenster ein und wenn dann sehr viel später alle innenhofseitigen Fenster ausgetauscht sind, wird alles im skandinavischen Stil mit Holz verkleidet. Das wird toll!!


Währendessen geht es für uns mit dem Innenausbau weiter. Letzte Woche gönnten wir uns eine kleine Baupause. Echt, ich konnte die Baustelle nicht mehr sehen. Ich könnte mir nie im Leben vorstellen, in einem Haus zu wohnen und das nebenbei umzubauen. Das machen so viele, aber ich würde verrückt werden. Dieser ständige Dreck und nichts passt zusammen. Niemals. Ich freue mich immer sehr, wenn ich beim Umbau abschließe und weiß, dass nur wenige Meter entfernt eine saubere Wohnung auf uns wartet.

Diese Woche ging es dann weiter mit Entrümpeln und mit der Entfernung der Dielen. Darunter liegt dann mein liebstes Baumaterial gleich nach dem Styropor: Schlacke.

Dazu hab ich ein schönes Bild machen können, wie das so in einem alten Haus zwischen Decke und Fußboden aussieht.

Das ist die Decke der 1. Etage und darüber der Fußboden des Dachbodens.



Dazwischen Schlacke oder wahlweise das, was es eben damals gab .. Die gilt es in 2 Wochen rauszuschaufeln. Dazu haben wir die besten Freunde engagiert, die ein paar Stunden einfach nur schaufeln werden. Ab mit der Schlacke durchs Fallrohr in einen grooooßen Container vor der Tür. Und dann auf Nimmerwiedersehen!

Ein Highlight am Donnerstag diese Woche: Die Wände im späteren Wohnbereich (ehemals Werkstatt) sind nun alle raus und ich bekomme endlich mal einen Eindruck, wie wir später wohnen werden. Herrlich!! Das sind so die Momente in denen man wieder weiß, wofür man das alles macht .. Für Euch mag es nur ein Rumpelzimmer sein, für mich ist es gerade eben der schönste Anblick des ganzen Baus!


So sieht es aus, wenn man den Wohnbereich betritt. Rechts wird die Küche stehen, die Fenster werden alle raumhoch und das Fenster geradeaus wird der Zugang zum Garten.


Und der Blick in die andere Richtung. Links Küchenfenster zum Innenhof und rechts die Tür zu meinem Nähzimmer. Oh, wie ich mich schon auf meinen kleinen Bereich freue!!


Aber davor müssen auch noch diese Schlackehäufen beseitigt werden .. Sieht immer noch schlimmer aus, aber schon sehr viel besser als ..


.. kurz nach der Spontanaktion, als wir die Decke des Anbaus durchbrechen mussten.


Und den heutigen Post schließe ich mit einem Bild des fleißigsten Bauhelfers, unsere Jaqueline. Sie war die beste Anschaffung überhaupt, nörgelt und meckert nicht und nimmt bereitwillig allerlei Schrott auf und transportiert ihn ganz weit weg von unserem neuen Zuhause. Danke, danke, danke!!


Jaqui gehört fest zu unserer Familie und wird jeden Morgen vom kleinen Mädchen herzlich begrüßt. Sie liebt das Bullifahren und möchte am liebsten jeden Tag damit in den Kindergarten gebracht werden. In ihrem Bett liegen Kuscheltiere mit Werbeaufdrucken einschlägiger Bauunterstützer wie z.B. Junkers und die Dachdecker und Heizungsbauer kennt sie beim Namen und weiß wo sie wohnen. Wenn sie auf die Baustelle kommt, holt sie sich als erstes einen Hammer und sucht Nägel, die noch irgenwo rausgucken oder klettert auf eine Leiter, die noch rumsteht. Sie baut mit Leib und Seele mit und freut sich riesig auf die neuen Kinderzimmer. Ich glaube aber, das ist wirklich nur deswegen so, weil wir probieren, sie soweit wie möglich aus dem Umbaustress rauszuhalten. Sie ist höchstens einmal die Woche mit dabei und meist auch nur ein paar Minuten. Ganz selten nehmen wir sie für eine größere Aktion mit. Es bringt einfach nichts. Sie ist dann schnell müde und wir schaffen eh nur halb so viel. Immer abgeben ist für mich aber auch keine Alternative. Dementsprechend langsam geht unser Umbau auch voran. Aber ganz ehrlich, lieber so und dann dauert es ein wenig länger, als einen Schnellschuss hinzulegen, unter dem dann alle leiden ..

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein entspanntes Wochnende und viele schöne Stünden mit Familie und Freunden!

Mittwoch, 12. September 2012

MMM mit Simplicity 7051 - bestimmt nicht zum letzten Mal

Das Motto-Punkte-Kleid hat es elegant in den Me-Made-Mittwoch geschafft. Warum? Weil mir gestern so gar nicht nach Nähen war (mir hängen Nähaktionen bis 23 Uhr und länger ziemlich lange nach gääähn) und mir meine liebste SchwieMa neben weißem Baumwollstoff auch noch DEN perfekten Gürtel für mein Kleid mitbrachte.

Da fiel die Entscheidung leicht:

Simplictiy 7051

Ich liebe diesen herrlich unkomplizierten Schnitt!
Halitha hat es selbst miterlebt: Man schneidet zu, überwindet den Knoten im Kopf, wenn man die Abnäher des Vorderteils zusammenbastelt (Danke nochmals für den Beistand!), näht die Schnittteile zusammen und das Kleid passt. Es passt einfach. Kein Sackgefühl. Nichts. Perfekt!


Ohne Gürtel würde mir das Kleid aber nicht gefallen. Der gehört für mich dazu und gibt dem Schnitt das gewisse Etwas. Aber das ist sicher Geschmackssache.

Dazu kombiniere ich eine schwarz-weiße Strickjacke (ein Blazer wäre sicherlich besser, aber der muss erst noch genäht werden) und meine Lieblings-Clarks.




Clarks - Bere Bombay schwarz

Wenn ich ganz viel Lust habe, kommt noch ein Haarreif dazu. Bezogen mit dem gleichen Punktestoff und kleiner Schleife. Aber geradeeben reicht das erstmal. Ist ja "nur" das Sommerfest ..




Schnitt: der Klassiker Simplicity 7051
Stoff: leichter schwarzer Baumwollstoff mit Blumen bestickt vom Stoffmarkt 
Kosten: 10 Euro
Fertigungsdauer: 4Std
Änderungen: keine
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Jep!

Und nun husch husch rüber zu den anderen Nähbegeisterten, die sich heute wieder beim MMM versammeln. Eine ganz wunderbare Aktion mit tollen Organisatorinnen im Hintergrund.

Dienstag, 11. September 2012

Symetrischer Wasserfall am CreaDienstag

Gestern fand ich das neue Burda-Magazin im Briefkasten und einen Zettel von der Post, dass meine Stoffbestellung von dawanda in der Filiale auf mich wartet.

Mit ein wenig Zeit bis zum Kinderabholen (Beine hochlegen und Magazin durchblättern), einem Kind, das unbedingt noch Fahrrad fahren wollte (Paket von der Post abholen) und ein wenig Muse am Abend (bis 23 Uhr gääähn), entstand dieser erste Entwurf.
Erwähnte ich schon, wie sehr ich es liebe, an der Schneiderpuppe abzustecken? Ich fühl mich da immer so professionell und es macht solch großen Spaß.


Ein Wasserfall-Shirt mit seitlicher Raffung, wobei der Ausschnitt zur Seite geklappt und festgenäht wird. (leider ohne digitale technische Zeichnung ..)



Burda schlägt einen Blusenstoff und 3 Reißverschlüsse (1x Rücken, 2x am unteren Ärmel) vor. Ich wähle superweichen Retro-Jersey und verzichte auf die Reißverschlüsse.

Die Idee mit dem umgeklappten Kragen find ich richtig toll. Das hat was Symetrisches, wirkt aber mit der seitlichen Raffung nicht zu steif. Kleine Raffungen und Fältchen über den Bauchbereich entspannen mich eh immer sehr ..

Auch, wenn das Shirt bisher nur grob mit Nadeln zusammengehalten wird, ist es eine wirkliche Me-Made-Mittwoch-Konkurrenz zum schwarz-weiß gepunkteten 7051er Retro-Kleid. Das ist zwar schon fertig, aber es fehlt noch der weiße Schleifengürtel. Mal sehen, auf was ich heute Abend mehr Lust habe .. Shirt oder Gürtel. Es bleibt spannend ..

Bis dahin hüpf' ich rüber zum CreaDienstag und schau' mal, was die anderen Damen heute so machen!

Freitag, 7. September 2012

MMN am Sonntag mit Simplicity 7051


Am Sonntag ist es wieder soweit: viele liebe Mädels treffen sich zum gemeinsamen Nähen in Jena! Klar, dass ich da dabei sein MUSS.

Die Pläne für dieses Mal?
Nächste Woche Freitag findet unser Firmen-Sommerfest statt. Motto: Black and White. Da greife ich gern auf einen Klassiker zurück. Simplicity 7051.


Diesmal natürlich in schwarz mit weißen Punkten. Dazu eine schwarz-weiße Strickjacke im Retro-Stil, ein schwarzer Schleifengürtel, womöglich weiße Strumpfhosen (oder doch lieber schwarz?), schwarze Schuhe mit kleinen Hightlights auch schwarz-weiß gepunktet und ein schwarz-weiß gepunkteter Haarreif mit Schleife.

Klingt nach einen guten Plan, oder?
Nächsten Mittwoch stelle ich dann mein Outfit beim MMM vor. Das heißt, wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle .. Ich bin gespannt und werde natürlich berichten!

Die Bluse nimmt auch schon Formen an. Die Farbwahl für Knopfleiste und Knöpfe habe ich getroffen und umgesetzt. Nun fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, wie die Knopflöcher (iieks, das wären meine ersten und ich hab ziemlichen Respekt davor ..) und sie ist fertig. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit Höhen und Tiefen (sehr tiefen Tiefen) gibt es dann demnächst.

Bis dahin wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, genießt das wundervolle Sommerwetter!

Mittwoch, 5. September 2012

MMM mit der nicht kratzigen Lieblings-Retrobluse


Erinnert sich noch jemand an das Projekt, als ich von meinem kratziges Lieblingsshirt den Schnitt abnahm, um ein neues weiches Shirt daraus zu nähen?
 
Long long ago ..

Dieses Shir ist nun endlich fertig!


Ich habe zum Original einiges verändert. Die Ärmel sollten kurz werden, eine Knopfleiste brauchte ich nicht oder ähm, das war mir ohne Anleitung zu kompliziert und damit fiel auch der kleine Stehkragen weg. Was aber unbedingt bleiben musste, war die schöne kastige Form und die Weite. Das ist defintiv gelungen und entstanden ist ein Retro-Shirt für alle Tagesstimmungen. Ob elegant, lässig oder figurlos, das Shirt passt einfach immer. Und das beste daran, der Stoff kostet nur 5 Euro / Meter. Wahnsinn, oder?


Schnitt: vom Lieblingsshirt abgenommen ..
Stoff: weichster Jersey vom örtlichen Stoffdealer (leider online bei ihr nicht erhältlich, aber bei anderen dawanda-Verkäufern ..)
Kosten: 5 Euro
Fertigungsdauer: 3Std
Änderungen: siehe Text
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Jep!

Und nun husch husch rüber zu den anderen MMM-Mädels!

Habt einen schönen Tag!

Dienstag, 4. September 2012

CreaDienstag mit der Knopfleisten-Frage

Ihr Lieben, habt vielen Dank für Eure rege Teilnahme an der Knopfleisten-Umfrage! Ich hab mich so gefreut, Eure Ideen zu lesen und mir vorzustellen, wie das wohl aussehen könnte.

Gestern Abend habe ich die Bluse erst einmal zugeschnitten und mich dann mit Nadeln, Maßbüste und "The Perfect Fit" bewaffnet. Schließlich möchte ich nun ernsthaft in die nächste Phase übergehen und perfekt passende Kleidung nähen.



Aber wie dämlich kann man eigentlich sein? Im ersten Moment stand ich doch wirklich mit ewig vielen pieksenden Nadeln vorm Spiegel. Erst nach 10 nervigen Minuten fiel mir dann die Maßbüste wieder ein. Die hatte ich vor 2 Wochen noch einmal exakt auf meine Maße eingestellt. Sie passte zwar schon vorher ganz gut, aber mir fehlte noch immer die "richtige Brust". Also habe ich ihr kurzerhand einen alten BH angezogen und mit Schaumstoff gefüllt. Jetzt steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit nichts mehr im Weg!

Als ich dann alles fertig gesteckt hatte, habe ich nach und nach die Stoffe noch einmal zusammengelegt und als Knopfleiste drangehalten. Dabei fiel mir auf, dass der dunklere Türkiston die Bluse schön aufwertet, da sie so einfach gehalten, trotz dem lebendigen Muster, doch ziemlich eintönig wirkt. Die kleine Tasche wollte ich eigentlich auch weglassen und damit einer optischen Brustvergrößerung entgegenwirken. Der Sandton hat auch was und bleibt im Rennen. Aber Rot und Orange wirken doch ziemlich übertrieben und für meinen Stil zu verspielt.

Die Idee, die Innenseite der Knopfleiste andersfarbig (dann vielleicht doch Rot?) zu gestalten, lässt mich auch noch nicht ganz los .. Es bleibt also weiterhin spannend, wie die Bluse nun schlussendlich aussehen wird! Wenn Ihr noch Ideen habt, freue ich mich auf Euren Kommentar!

Und nun hüpf ich rüber zum CreaDienstag, der heute nach der Sommerpause wieder seine Pforten öffnet!

Montag, 3. September 2012

7 Sachen Sonntag und eine Frage an Euch

Heute wieder 7 Sachen, die ich am Sonntag mit meinen Händen gemacht habe (copyright Frau Liebe):

Nähmaterial für eine neue Bluse zusammengesucht.


Die weltbeste Quarktorte für den Besuch am Nachmittag zusammengerührt und in den Ofen geschoben.


Mit dem großen Halbbruder und dem liebsten Mann Monopoly gespielt.


Das kleinste Kind nebenbei mit dubiosen Puzzeln bei Laune gehalten.


Mittagessen gekocht und gegessen. Wenn es nach mir geht, könnte es immer wieder mittags Schnitzel geben.


Eine Puppe ins Tragetuch verfrachtet.
Wir haben niemanden in unserem näheren Umfeld, die ihre Babies im Tragetuch tragen und trotzdem war es ihre Idee, ihre Puppe so an sich zu binden. Da war ich echt sprachlos. Ursprünglich wollte sie mein Maßband nehmen hihi .. Ihr liebstes Spielzeug im Moment.


Beim Sortieren der Nähsachen am Morgen festgestellt, dass ich für mein Vorhaben zu wenig Stoff habe und der Besatz für die Knopfleiste aus einem anderen Stoff sein muss. Dazu in den Stoffvorräten gewühlt und gefreut, dass ein paar nicht projektbezogene Stoffeinkäufe nun ihren Zweck erfüllen dürfen.



Dieses Modell (D) soll es werden:

Simplicity 2255

Und das ist der Stoff im Detail:

Denyse Schmidt Flea Market Fancy Posie Turquoise

Nun die Frage an Euch: Welche Farbe würdet Ihr für die Knopfleiste nehmen, sand, türkis, rot oder orange? Und wie würdet Ihr dann die Farbe der Knöpfe wählen?
Alle Farben kommen exakt so in dem Muster vor, wobei das Türkis etwas dunkler ist.

Ich bin gespannt, zu lesen, welche Farbe Euer Favorit ist! Oder vielleicht sagt Ihr ja auch, dass es für Euch ein No-Go wäre, die Knopfleiste in einer anderen Farbe zu wählen!?


Habt einen schönen Start in die neue Woche!

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